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Guzuu im Luzerner Anzeiger

1 April 2010 9.423 Aufrufe 2 Kommentare

Heute erscheint der neue Luzerner Anzeiger. Auf Seite 9 findest Du ein Portrait über Guzuu.com.

Du kannst den ganzen Bericht als PDF herunterladen.

03.03.2010, Luzerner Anzeiger
Klasse statt Masse lautet das Credo von «guzuu»: Hier kauft oder verkauft der Individualist handgemachte Unikate, die weder langweilig noch einfallslos sind.

«guzuu» bedeutet im Thailändischen «einzigartig». Und der Name ist Programm: «Wir bieten eine Platt
form für Selbstgemachtes, das nur in kleinen Serien angeboten wird», erklärt der 28-jährige Luc Fischer, einer der Gründer von «guzuu». Vor ziemlich genau einem Jahr wurde «guzuu» veröfentlicht und erfreut sich seither grosser Beliebtheit. Pro Monat steigert sich der Umsatz um rund zehn Prozent. «Wir sind zufrieden damit, aber wir möchten weiter wachsen», schmunzelt Fischer.

Der Gedanke bei «guzuu» ist denn auch gänzlich simpel: Jeder kann auf der Plattform seine eigenen, selbstgemachten Produkte anbieten. «guzuu» – der Hauptsitz ist in Gisikon – liefert die Strukturen zur problemlosen Kauf- und Verkaufsabwicklung. Verkäufer erhalten neben einem Shop zusätzlich Werbewerkzeuge
wie etwa einen Flyergenerator oder eine Kundendatenbank mit angebundenem Newslettertool. Das macht «guzuu» zu einem ganzheitlichen Werkzeug, über das sich kleine Labels und Einzelpersonen präsentieren können. Bisher gabs nichts Vergleichbares. Und so fndet man hier Dinge, von denen man vielleicht zuvor noch gar nie wusste, dass sie existieren. So wie auch Fischers Lieblingsprodukt – ein kleines, gehäkeltes Bäumchen: «Das ist doch super, oder nicht?», fragt er. Und ob das super ist! «guzuu» ist der Ort, wo man individuelle Dinge mit Herz kauft oder verkauft – die Philosophie ist einfach: Solange die Dinge selbstgemacht sind, darf man sie verkaufen. «Wir reiten auf einer Trendwelle, nämlich auf dem Gegentrend zur globalisierten Wirtschaft. Lokale, nachhaltige und qualitativ hochwertige Produkte werden vermehrt der Massenproduktion aus Asien vorgezogen», erklärt der 28-Jährige.

Originelle Selbermacher
«Das Schöne auf unserem Marktplatz ist, dass Käufer die Menschen hinter den Produkten kennen lernen», führt er aus. Jeder Verkäufer legt ein Profl an, auf dem er seine Vision und seine Geschichte eingibt. Dass dieses Konzept bei den Leuten ankommt, zeigen die Zahlen: Momentan zählt «guzuu» über 1500 Mitglieder, von
denen 700 aktiv verkaufen, dabei gibt es junge Kreative, aber auch Grosis, welche die beliebten gestrickten Socken über «guzuu» vertreiben. «Die Verkäufer sind nicht unbedingt gewinnorientiert. Einige verkaufen professionell, einige betreiben den Verkauf nur als Hobby. Der Preis ist aber selten das Hauptkriterium für einen Kauf – Authentisches wird gross geschrieben.

Kreative Schweizer
Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Das nächste Ziel ist die Eroberung Deutschlands. Dass aber nicht nur in Europa Selbstgemachtes zieht, zeigt ein Beispiel aus den USA – Luc Fischer erklärt: «In den
USA haben sie mit einem ähnlichen Geschäftsmodell bislang 300 Millionen Dollar Umsatz gemacht.» Ein weiterer Erfolgsfaktor von «guzuu» ist das Community-Feeling: «Die Anbieter und Käufer bewerten die Produkte,
hinterlassen Kommentare und tauschen sich aus», erläutert Fischer das Konzept. «guzuu» ist eine simple Idee, die aber ständig weiter entwickelt und rafnierter wird. So fndet im März beispielsweise
ein Wettbewerb statt, bei dem der kreativste Schweizer gesucht wird. Wer da noch gewinnen will, muss sich sputen: Stricken, Malen oder Häkeln – mit Herz, Leidenschaft und einer kreativen Idee ist man bei www.guzuu.com genau an der richtigen Stelle.

Text von Katrin Werlen.

Quelle: Guzuu.com

2 Kommentare »

  • Nelle said:

    My hat is off to your astute command over this to-rpcbiavo!

  • Jason said:

    Google AdsSieć szukania

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